19. Etappe von Riga nach Sigulda

Mittwoch, 15.06.2016, 10:45 – 21:00, 72km, 100 hm

Heute ging es in den Gauja Nationalpark, dazu musste man aber erstmal aus Riga raus.
Nachdem ich erstmal 3 km mal auf dem Gehweg und mal auf der Straße gefahren bin, begann dann auf einmal ein Radweg.

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Nach 10 Kilometern oder so die erste Panne: Die Strebe die in Riga verbaut wurde und meinen Anhängergepäckträger in Position halten soll ist in der Mitte gebrochen. Ich habe es dann erstmal selbst repariert (habe jetzt ja 2 halbe Streben). Gut, dass ich eine Kombizange gekauft hatte.
Es ist jetzt mit der Strebe auf Druckbelastung gesichert und per Kabelbinder auf Zugbelastung. Da meine Strebe nur zur Befestigung  am gefederten Teil des Anhängers reicht und der Gepäckträger unbefestigt ist, muss das ganze ein bißchen Spiel haben.

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Dann konnte ich weiterfahren. Leider hatte ich meine Fahne dort vergessen und musste wieder zurückfahren. Beim Versuch die Fahne aufzuheben ist dann mein Fahrrad umgefallen und das Licht abgebrochen. Also erstmal in Baumarkt und Sekundenkleber kaufen.

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Dann war ich auch „schon“ aus der Stadt raus. Es gibt dann bis zum Beginn des Nationalparks einen Radweg der direkt an der Autobahn liegt. Diese Autobahn ist eine echte Autobahn also 4-spurig, wenn auch der Geh/Radweg ab und zu diese quert. Aber dafür ist ja die Fußgängerampel da.

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Einmal gab es eine Überführung; das geht aber für anhängerverhältnisse recht steil bergauf.

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Ich hatte in Riga auch noch die Kette wechseln lassen und mich die ganze Zeit gefragt warum die Kette jetzt springt und mich zusätzlich gewundert das es alle 7 Umdrehungen immer „Klack“ macht. Bald hatte ich das eingebaute Kettenschloss identifiziert.

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Ich habs dann erstmal mit Kettenfließfett und Zange versucht gängig zu machen bin dann aber erstmal weitergefahren wobei ich mir allerdings fest vorgenommen hatte das ganze Segment rauszuschmeißen und mit eigenem Kettenschloss zu versehen (Kettennieter und Kettenschlösser habe ich dabei).

Dann ging es Richtung Nationalpark, natürlich wieder alles Feldwege. Natürlich geht dauernde geschaukel auch aufs Material. Als nächstes ist Plexiglasscheibe, die die Kühltasche trägt gebrochen.

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Ließ sich mit Kabelbinder aber soweit wieder festzurren.

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Dann war ich im Nationalpark. Wege mal wieder unterirdisch. Zum Beispiel sowas hier:

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Man kann bei einem Sanduntergrund nunmal nicht die Grasnarbe wegkratzen und hoffen, dass das dann eine Straße wird. Man sinkt ständig ein oder „schwimmt“ weg.

Als nächstes musste ein paar hundert Meter auf der Schnellstraße fahren, und hatte mich schon gefreut dass ein Radweg begann. Leider endete er nach 100 Metern schon wieder. Man sollte dann die Treppe benutzen und unten ging es weiter.

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Da das mit Anhänger schnell unkontrollierbar wird und das ganze eigentlich nur dazu dient die Straße nicht queren zu müssen bin ich dann die Brücke zurück bis zum nächsten Durchlass über die Straße und dann links weg.

Nett auch das hier: Zunächst ging es über die Holzbrücke

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und dann sah es so aus:

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Zunächst mal hatte es geregnet und das Holz war Glatt wie Schmierseife. Zum Glück hatte ich eh schon geschoben (eigentlich weil es mir zu eng war) und bin trotzdem ausgerutscht. Bei der Sandpiste kann man schön die Versuche der anderen Radfahrer sehen hier zu fahren.

Ich bin dann zurückgefahren und habe einen anderen Weg genommen.

Was dann ganz schön war, war der in Serpentinen gebaute Geh/Radweg hinunter zur Gauja.

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Jetzt ging es endlich zum Campingplatz, oder zumindest zu etwas, was in der Karte ein Campingplatzsymbol hatte. Es war dann aber keiner, sondern nur ein Unterstand. Als weiteres Feature gab es noch ein Plumpsklo. Ist jetzt aber nicht so das Problem, weil ich ja eine Dusche dabei habe, die dann auch zum Einsatz kam.

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Auf dem Foto sieht es so aus, als wäre es schon recht dunkel; das liegt aber daran, dass ich im Unterstand nur mit Blitz fotografieren kann. Eigentlich war es ziemlich lange hell; Sonnenuntergang etwa 22.15, Sonnenaufgang kurz nach vier, d.h. ab halb vier singen die Vögel… Ich konnte aber wieder einschlafen.

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