Helsinki

Freitag, 24.06.2016 bis Montag, 27.06.2016

Nachdem ich jetzt 2 Tage zu spät dran war (einen Tag habe ich verloren um auf die Reparatur meiner Anhängergepäckträgerstrebe zu warten, die dann 10 km gehalten hat…; einen weiteren Tag an die baltischen Straßen) bin ich dann per Schiff von St Petersburg nach Helsinki gefahren. Ist auch besser weil es sonst mit meinem Visum eng hätte werden können.

Ich hatte dann ein Dorm-Bett gebucht in der Hoffnung hier ein paar Backpacker zu trefffen, dem war aber nicht so. Hier waren auch Chinesen wie fast im gesamten Schiff. Die sind schon sehr lustig, wie die Urlaub machen. Die nehmen sich anscheinend das Essen für die ganze Reise mit (hatten so chinesische heiße Tasse dabei) und ernähren sich dann davon bzw setzen sich damit sogar ins Bistro. Es kann aber wirklich sein, dass das sehr viel billiger ist; der ein Dollar pro Tag Arbeiter wird in China ja auch irgendwie satt.

Natürlich hatte ich dann auch ein chinesisches Ehepaar im Dorm. Ich war da dort aber nur zum Schlafen; ich hatte kurz mal reingeschaut, da haben sie gerade ihre Wäsche gewaschen und dann aufgehängt.Naja.

Ansonsten war es auf dem Schiff wirklich ein Erlebnis; es gab ein Animationsprogramm mit Gesang und Tanz und außerdem eine Karaokebar. Hab dann gleich mal Bohemian Rhapsody ausprobiert, musste dann aber feststellen, dass das Stück nicht wirklich karaoketauglich ist. Ist einfach zu komplex, d.h. man kann nicht alles singen und weiß vorher nicht für was sich der Karaoke-mache entschieden hat. Ähnliche Probleme habe ich beim Pfeifen von Sinfonien, hier treffe aber ich die Entscheidung.

Dann wurde ich um 6 schon von den Chinesen geweckt, die natürlich püntklich aufstehen mussten (Schiff kommt um 8 an) Ich gehe mal davon aus, dass irgendwo die Busse für diese Gruppe bereitstanden und man dort pünktlich einchecken musste. Ich hatte mir den Wecker eigentlich auf halb 9 gestellt, da es ja bis 10 Uhr Frühstücksbuffet gäbe, das Schiff also garantiert nicht wegfährt.

Kurzer Rückgriff; wir sind auch an Kronshtadt vorbeigekommen


viele ehemalige Ostblockländer messen ihre Höhen nach dem Kronstädter Pegel (wenn sie kein eigenes Meer haben)
Helsinki ist natürlich auch sehr schön, kommt aber nicht an St. Petersburg ran (was aber zugegeben schwierig ist)

Noch 2 Kirchen als Vergleich:

Das ist die nicht-orthodoxe Kirche (vermutlich wurde die goldene Kuppel übermalt und man hat ein paar Sterne freigelassen)

und das die orthodoxe

Auch interessant: Auf jedem hohen Punkt sitzt fast immer eine Möwe


In Helsinki konnte ich dann endlich mein Problem lösen wie man das Tablet per Solarzelle aufladen kann. Das hat zwar nämlich eigentlich einen USB-Stecker, man braucht aber ein Spezialnetzteil welches auf Anforderung 15V liefert. Da ich das vermutlich nicht nachbauen kann (Ein USB-Kabel hat 4 Drähte; Anlegen von 15V auf Schwarz und Rot und Verbinden von grün und weiß wird es aber vermutlich nicht tun) habe ich mich dann für die Invertermethode entscheiden.


Wir ziehen jetzt also 12 aus dem Pufferakku (der auch die Kühltasche betreiben kann), machen daraus 230V Wechselstrom und betreiben damit das Tablet.

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