St Petersburg

Also die Stadt ist schon krass.

Zuerst musste ich mal vom Bahnhof zum Hostel. Es gibt hier zwar breite Gehwege (oft sogar in 2 Ebenen); diese sind aber normalerweise bereits mit Fußgängern gut belegt.

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Am nächsten Tag bin ich dann ein bißchen mit der Tram rausgefahren. Eigentlich wollte ich mir eine 48 Stunden Karte kaufen, das scheint es hier aber nicht zu geben, auch nicht wenn man sich eine grüne aufladbare Plastikkarte kauft. Ich habe mich dann für 10 Fahren innerhalb von 10 Tagen entschieden. Es hätte auch noch 30 Tage Tram gegeben.

In der Straßenbahn wollte ich dann die Karte benutzen es hat dann aber ein rotes Kreuz angezeigt. Immerhin fährt der Kontrolleur ja immer mit und verkauft Fahrkarten. Nachdem ich ihm „nerobotet“ erzählt habe, hat ers selbst probiert kam aber auch das rote Kreuz. Ich habe dann „billet“ gesagt und für 30 Rubel eine Papierfahrkarte bekommen. Anscheinend waren meine 10 Fahrten wohl nur für die U-Bahn.

Ich bin dann erstmal in einen Park rausgefahren

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Es gibt aber z.B. auch schöne Brunnen.

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Ansonsten ist die Stadt etwas gegensätzlich; auf der einen Seite gibt es wirklich sehr schöne vergoldete Gebäude andererseits gibts dann wiederum zahlreiche nicht ganz so schöne Gebäude…

z.B. dieses war vermutlich mal ein Theater (wird aber vlt auch nur renoviert)

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auf der anderen Seite ist die größte Kathedrale der Stadt schon krass. Übrigens wenn man rein will muss man sich in die Schlange stellen…

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Auf dem Platz vor der Heremitage (nicht im Bild) ist gerade eine Veranstaltung für die Schulabgänger (oder Uni weiß ich nicht mehr so genau) aufgebaut. Die Säule trägt hier keinen goldenen Stern wie in Kaliningrad sondern einen Engel. 

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Aber das ganze Gebiet ist tagsüber von Touristen recht überlaufen; vor allem Chinesen. Ich war sehr froh am Abend zuvor auch dort gewesen zu sein; es ist ja bis Mitternacht hell.

Das war übrigens mein Hostel (man muss da durch diesen Eingang gerade im Bild in den 3. Stock; innen war es aber ganz nett eingerichtet)

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auf dem Weg zur U-Bahn fährt man ja diese ewig lange Rolltreppen nach unten (die Bahnhöfe liegen zwischen -50 und -100); vorher muss man an diesem Bild vorbei, natürlich in Gold.

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Wie in Russland üblich sind die U-Bahnhöfe palastmäßig ausgebaut (um den Kirchen die Show zu stehlen). Man kann dann beispielsweise solche Gemälde vorfinden.

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Aus heutiger Sicht würde ich persönlich keine Referenzen mehr an die russische Revolution an die Wand kleben, schließlich wurde die durch den folgenden Bürgerkrieg teuer erkauft.

Immerhin gibt es Schilder, die einem zum Türaufhalten auffordern 🙂

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Und Werbung. Gibt jetzt ein „Der Meister und Margarita“ Musical; das Buch dürfte Pflichtlektüre in der Schule sein.

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Und das ist ein Sabwej (Wörter aus dem Englischen werden meist lautsprachlich transkribiert)

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Das Problem ist, dass man das natürlich nicht ganz schafft. Beispielsweise ist das Englische double u nämlich kein stimmhafter labiodentaler Frikativ sondern geht eher in die u-Richtung.

Außerdem habe ich versucht eine Kette und Bremsbeläge zu organisieren; das stellte sich allerdings als schwierig heraus, da die Geschäfte zum Teil nur reparieren oder die Sachen nicht haben. Die „nur reparieren“ Geschäfte scheinen sich die Teile erst auf Abruf im Internet zu bestellen (habe einen bike24.de) Karton gesehen; es scheint sich trotz Zoll wohl zu lohnen Teile in Deutschland zu bestellen. Der 4. Laden hatte dann Teile da, aber nicht die die ich brauche. Ich habe ein bißchen den Verdacht, dass meine Ausstattung zu neu ist. 10-fach Ketten und Shimano XT-785 Bremsbeläge sind recht hochwertig (naja relativ; man findet es nicht an einem 400 Euro Rad).

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Ein Gedanke zu “St Petersburg

  1. Servus Georg!

    Sehr schön wieder von dir zu lesen!
    Im Büro läuft die Kühldecke, aber es ist sehr kalt 😀

    Schöne Grüße und bis bald,
    du „stimmhafter labiodentaler Frikativ“

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